Fast jeder Haushalt in Deutschland hat einen Computer, praktisch jeder ein Mobiltelefon. Trotzdem wird die Technik immer länger genutzt, und längst nicht alle können sich aktuelle Geräte leisten. Dieser Beitrag sammelt die wichtigsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes und des Digitalverbands Bitkom – und ordnet ein, was sie für Arbeitgeber bedeuten.
Ausstattung: Was in deutschen Haushalten steht
Die genauesten Zahlen zur Geräteausstattung liefert die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes. Sie erscheint alle fünf Jahre, zuletzt für 2023, und erfasst rund 40,8 Millionen Haushalte.
| Ausstattungsgrad der Haushalte | 2013 | 2018 | 2023 |
|---|---|---|---|
| Personalcomputer insgesamt | 85,2 % | 90,4 % | 94,5 % |
| davon stationär (Desktop) | 53,3 % | 44,2 % | 41,8 % |
| davon mobil (Notebook, Tablet) | 65,2 % | 81,2 % | 89,2 % |
| Laptop oder Notebook | k. A. | 73,9 % | 79,8 % |
| Tablet | k. A. | 47,5 % | 60,4 % |
| Mobiltelefon (Handy oder Smartphone) | 92,7 % | 96,7 % | 99,0 % |
| darunter Smartphone | k. A. | 77,9 % | 95,7 % |
| Festnetztelefon | 90,5 % | 84,9 % | 72,4 % |
| Internetanschluss | 80,2 % | 92,7 % | 99,1 % |
Quelle: Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), Stand 9. Dezember 2025. k. A. = keine Angabe.
Zwei Entwicklungen stechen heraus. Erstens hat sich die Ausstattung endgültig ins Mobile verschoben: Der stationäre PC ist von 53,3 Prozent im Jahr 2013 auf 41,8 Prozent gefallen, während mobile Rechner auf 89,2 Prozent geklettert sind. Zweitens ist das Smartphone in nur fünf Jahren von 77,9 auf 95,7 Prozent gesprungen und hat das Festnetztelefon überholt, das von 90,5 auf 72,4 Prozent gefallen ist.
Gezählt wird außerdem der Bestand, also die Zahl der Geräte je 100 Haushalte. Hier zeigt sich die eigentliche Dichte: 257,8 Computer, 118,4 Notebooks, 87,1 Tablets und 176,7 Smartphones je 100 Haushalte. Insgesamt sind das 105,3 Millionen Computer und 72,2 Millionen Smartphones in privaten Haushalten.
Ergänzend erhebt das Statistische Bundesamt die Ausstattung mit smarten Geräten. 2024 verfügten 67 Prozent der Haushalte über einen Smart-TV, 23 Prozent über einen intelligenten Lautsprecher und 18 Prozent über smarte Haushaltsgeräte wie Saugroboter.
Gerätealter: Wie lange Smartphones genutzt werden
Wie alt die Geräte sind, erhebt die amtliche Statistik nicht. Dafür liefert der Digitalverband Bitkom jährliche Zahlen. Die aktuelle Befragung von 1.006 Personen ab 16 Jahren stammt aus den ersten Wochen des Jahres 2026.
| Alter des privat genutzten Smartphones | Anteil |
|---|---|
| Höchstens ein Jahr | 32 % |
| Ein bis zwei Jahre | rund 23 % (rechnerisch) |
| Zwei bis drei Jahre | 33 % |
| Drei bis vier Jahre | 8 % |
| Länger als vier Jahre | 4 % |
Quelle: Bitkom, Befragung von 1.006 Personen ab 16 Jahren, KW 1–5/2026.
Die Zahlen für ein bis zwei Jahre nennt Bitkom nicht gesondert; sie ergeben sich aus der Differenz. Entscheidend ist der Trend: 2021 nutzte noch jede zweite Person ein Smartphone, das höchstens ein Jahr alt war, heute ist es knapp ein Drittel. Der schnelle Gerätewechsel wird seltener, die durchschnittliche Nutzungsdauer steigt.
Parallel steigen die Preise. Für ein Smartphone wurden 2025 im Schnitt 627 Euro ausgegeben, 2026 sind es 646 Euro. Der Wunschpreis für das nächste Gerät liegt aber nur bei 300 Euro. Diese Lücke von rund 350 Euro erklärt einen Teil der längeren Nutzungsdauer: Viele behalten ihr Gerät, weil ein neues teurer ist als geplant.
Genutzt werden die Geräte dabei intensiver denn je. Menschen in Deutschland verbringen im Schnitt 180 Minuten pro Tag am Smartphone, bei den 16- bis 29-Jährigen sind es 216 Minuten. 86 Prozent der über 16-Jährigen nutzen ein Smartphone, 49 Prozent davon auch beruflich.
Und was passiert mit den alten Geräten? Sie bleiben meist liegen. Rund 195 Millionen ausrangierte Handys und Smartphones lagern nach Bitkom-Berechnung in deutschen Haushalten. Immerhin: Erstmals geht die Zahl leicht zurück, Ende 2022 waren es noch 210 Millionen.
Digitale Teilhabe: Wer bei der Technik zurückbleibt
Hohe Ausstattungsgrade verdecken, dass der Zugang ungleich verteilt ist. Zwei Befunde zeigen das deutlich.
Erstens das Alter: Von den unter 30-Jährigen nutzt praktisch jede und jeder ein Smartphone, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 98 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 96 Prozent. Bei den über 65-Jährigen dagegen nur 53 Prozent.
Zweitens die Lebenslage: Die Sonderstudie „Digital Skills Gap 2025“ der Initiative D21 zeigt eine digitale Kluft entlang von Bildung, Einkommen, Alter, beruflicher Situation und Wohnsituation. Armut ist dabei ein doppeltes Hindernis, weil sowohl der Zugang zu geeigneten Geräten fehlt als auch unterstützende Netzwerke. Am schlechtesten schneiden Menschen in schwierigen Wohnverhältnissen ab. Warum der Zugang zu aktueller Technik dabei eine Schlüsselrolle spielt, beschreibt der Beitrag zur digitalen Teilhabe.
Eine Einschränkung gehört dazu: Wie sich Gerätealter und Ausstattung genau nach Einkommensgruppen unterscheiden, wird öffentlich nicht in dieser Form ausgewiesen. Die EVS erhebt Ausstattung und Einkommen zwar gemeinsam, veröffentlicht die IKT-Ausstattung in der Standardtabelle aber nicht nach Einkommensklassen. Aussagen über „die Haushalte mit geringem Einkommen haben Geräte, die X Jahre alt sind“ wären deshalb geraten.
Was die Zahlen für Arbeitgeber bedeuten
Aus den Daten lassen sich drei Schlüsse ziehen, die für Personalverantwortliche relevant sind.
- Die Ausstattung ist vorhanden, aber sie altert. Fast jeder Haushalt hat Geräte. Der Anteil aktueller Technik sinkt jedoch. Wer im Homeoffice arbeitet, Schulaufgaben der Kinder begleitet oder Behördengänge digital erledigt, tut das zunehmend auf älteren Geräten.
- Der Preis ist die Hürde, nicht das Interesse. Zwischen den tatsächlich gezahlten 646 Euro und dem Wunschbudget von 300 Euro klafft eine Lücke. Ein Finanzierungsweg, der die Anschaffung auf Monatsraten verteilt und steuerlich entlastet, trifft damit ein reales Bedürfnis.
- Technik ist ein sichtbarer Benefit. Drei Stunden Nutzung am Tag heißt: Ein neues Smartphone oder Notebook begleitet die Beschäftigten täglich. Wenige Zusatzleistungen sind so präsent im Alltag.
Genau hier setzt ein Mitarbeiter-PC-Programm an. Über meinMPP least das Unternehmen Wunschgeräte und überlässt sie den Beschäftigten auch zur privaten Nutzung. Die Rate wird per Entgeltumwandlung vom Bruttogehalt abgezogen, die private Nutzung betrieblicher Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräte ist nach § 3 Nr. 45 EStG steuerfrei. Gegenüber dem Barkauf liegt die Ersparnis bei rund 30 Prozent, der Rundum-Schutz ohne Selbstbeteiligung für Hauptgeräte ist enthalten, und eine Schufa-Abfrage bei den Mitarbeitenden findet nicht statt. Nach 24 Monaten steht die Entscheidung an, das Gerät zu übernehmen oder zurückzugeben – der Gerätezyklus bleibt also planbar. Wie das aus Sicht der Beschäftigten aussieht, zeigt die Seite für Mitarbeitende.
Was ein Mitarbeiter-PC-Programm nicht leistet
Die Wirkung hat Grenzen, und die sollte man kennen. Bei Entgeltumwandlung entsteht die Entlastung ausschließlich bei der Lohnsteuer; Sozialversicherungsbeiträge werden nicht gespart. Wer wenig verdient und kaum Lohnsteuer zahlt, spart entsprechend wenig. Außerdem darf der Barlohn nach der Umwandlung den Mindestlohn nicht unterschreiten, was das mögliche Budget in Niedriglohnbereichen begrenzt – mehr dazu im Beitrag zu den Grenzen der Entgeltumwandlung. Und selbstverständlich erreicht ein Arbeitgeber-Benefit nur Beschäftigte: Für Rentnerinnen und Rentner, Arbeitslose oder Menschen in prekären Lebenslagen – also einen großen Teil derjenigen, die laut D21-Studie digital zurückbleiben – ist er kein Instrument.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
94,5 Prozent der rund 40,8 Millionen Haushalte verfügten Anfang 2023 über einen PC, davon 41,8 Prozent über einen stationären und 89,2 Prozent über einen mobilen Rechner (Statistisches Bundesamt, EVS 2023).
45 Prozent nutzen ihr privates Smartphone länger als zwei Jahre: 33 Prozent zwei bis drei Jahre, 8 Prozent drei bis vier Jahre und 4 Prozent länger als vier Jahre. Nur 32 Prozent haben ein Gerät, das höchstens ein Jahr alt ist – 2021 war dieser Anteil noch doppelt so hoch (Bitkom, Anfang 2026).
Im Jahr 2026 werden im Schnitt 646 Euro je Smartphone ausgegeben, nach 627 Euro im Jahr 2025. Für das nächste Gerät wollen Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings nur rund 300 Euro ausgeben.
Rund 195 Millionen ausrangierte Handys und Smartphones (Bitkom, April 2025). Die Zahl geht erstmals leicht zurück, Ende 2022 waren es 210 Millionen.
60,4 Prozent der Haushalte hatten Anfang 2023 ein Tablet, gegenüber 47,5 Prozent im Jahr 2018. Je 100 Haushalte waren es 87,1 Geräte.
Ja. Die Studie „Digital Skills Gap 2025“ der Initiative D21 findet Unterschiede bei Digitalkompetenzen entlang von Bildung, Einkommen, Alter, beruflicher Situation und Wohnsituation. Bei der Ausstattung zeigt sich der Abstand vor allem im Alter: 53 Prozent der über 65-Jährigen nutzen ein Smartphone, gegenüber nahezu 100 Prozent der unter 30-Jährigen.
Fazit
Deutschland ist gut ausgestattet, aber die Geräte werden älter. Fast jeder Haushalt hat Computer und Smartphone, gleichzeitig sinkt der Anteil aktueller Technik, und zwischen dem tatsächlichen Preis und dem Wunschbudget liegen mehrere hundert Euro. Wer Technik regelmäßig erneuern will, braucht dafür einen bezahlbaren Weg.
Für Beschäftigte kann ein Mitarbeiter-PC-Programm dieser Weg sein: monatliche Raten statt Einmalzahlung, rund 30 Prozent Ersparnis und ein planbarer Gerätezyklus von 24 Monaten. Ein Allheilmittel gegen die digitale Kluft ist es nicht – aber für die Gruppe, die es erreicht, ein wirksamer Hebel.
Im öffentlichen Shop sind Geräte, Raten und Ersparnis ohne Registrierung einsehbar.
Quellen: Statistisches Bundesamt, Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), Ausstattung privater Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnik, Stand 9. Dezember 2025; Statistisches Bundesamt zu smarten Geräten 2024; Bitkom, „Smartphone-KI ist für ein Drittel bereits Alltag“ (Juni 2026, Befragung von 1.006 Personen ab 16 Jahren, KW 1–5/2026); Bitkom, „Deutsche horten 195 Millionen Alt-Handys“ (April 2025); Bitkom zur täglichen Nutzungsdauer (2026); Initiative D21, „Digital Skills Gap 2025“. Angaben zu meinMPP: Stand September 2026.